Essen und Trinken auf Fuerteventura: Bekannt ist die Kanarische Insel vor allem für ihren Ziegenkäse und ihre Papas Arrugadas (Kartoffeln). Was Fuerteventura an Köstlichkeiten sonst noch zu bieten hat, verraten wir jetzt.

Landwirtschaftlich ist Fuerteventura mit selbst angebauten Lebensmitteln wahrlich nicht gesegnet. Gegessen wird dennoch spanisch, zunehmend aber auch international. Pizza, Wiener Schnitzel, Fish and chips sind die internationalen Klassiker. Aber in den Touristenzentren haben sich mittlerweile auch chinesische Restaurants niedergelassen. Griechische, mexikanische und indische Küche findest Du auf Fuerteventura vereinzelt in den Touristenzentren ebenfalls. Doch wer seinen Urlaub auf Fuerteventura verbringt, möchte respektive sollte die kanarische Küche genießen. Neben frischen Fisch und Tomaten hat die „Insel des ewigen Frühlings“ einige Schmankerl zu bieten – vorausgesetzt Du bist ein Fan von Knoblauch, denn das wird gerne und viel verwendet. Wenngleich das Essen auf Fuerteventura eher schlicht ist, müssen auf frische Zutaten nicht verzichtet werden.

Essen auf Fuerteventura: Das sind die Spezialitäten

Fangfrischer Fisch ist vor allem in der Form des Vieja anzutreffen, die zu der Spezies der Papageienfische gezählt wird. Willst Du diesen Fisch genießen, musst Du jedoch auf bessere Fischlokale zurückgreifen, die primär in den Hafenorten niedergelassen sind. Während man Zackenbarsch eher selten auf den Tisch bekommt, sind Tinten- und Thunfisch vergleichsweise häufig vertreten. Willst Du Seezunge, Lachs oder auch Langusten genießen, musst Du Dich im Regelfall mit importierter Tiefkühlware zufrieden geben.

Serviert werden zum Fisch häufig die bekannten Papa Arrugadas, oftmals serviert mit einer schmackhaften Mojo-Sauce – die aus den Zutaten Paprika, Knoblauch, Salz, Essig und Öl gekocht wird. Zahlreiche Variationen für (fast) jeden Geschmack werden je nach Gericht serviert. Besonders als Vorspeise ist Ziegenkäse beliebt. In Kombination mit Salami, Schinken oder auch Tomaten darf sich der Genießer über ein leichtes Mittagsgericht freuen.

Trinken auf Fuerteventura: Wein, Sekt, Bier & Wasser

Weinliebhaber müssen zumeist mit trockenem Wein vom spanischen Festland vorliebnehmen, bei Sekt und Cognac dominieren ebenso spanische Marken. Wasser wird im Regelfall in Flaschen serviert, entweder mit oder ohne Kohlensäure (con gas oder sin gas). Nach dem Essen erfreuen sich Espresso, „Café con leche“ (mit viel Milch) oder auch ein Cortado (mit wenig Milch) großer Beliebtheit und gehören zu einem guten Essen für viele Genießer dazu. Das Bier dürfte auch deutschen Ansprüchen genügen: Tropical oder Dorada sind hier bekannte Vertreter, die der Autor dieser Zeilen guten Gewissens empfehlen kann.

Fuerteventura kein Mekka für Vegetarier

Vegetarische Kost ist in den Restaurants auf Fuerteventura eher selten anzutreffen – und wenn, dann nur beim Italiener oder ausgewählten Edel-Restaurants. Ansonsten sind die Unterschiede zwischen vielen Restaurants größtenteils eher marginal, die umkämpfte Mittelklasse ist zwar nicht günstig, dominiert die Gastronomielandschaft aber. Da deutsche Touristen einen großen Anteil des Fremdenverkehrs auf der Insel ausmachen, liegen oftmals deutsche Karten aus – die Kellner sprechen jedoch nur in Ausnahmefällen deutsch. Wer sich auch nur etwas verständigen möchte, sollte einige Brocken spanisch lernen.

Trinkgeld & typische Essenszeiten auf Fuerteventura

Wie in vielen anderen Urlaubsregionen ist die Bedienung im Preis bereits eingeschlossen. Bei gutem Service wird ein angemessenes Tip in Höhe von fünf bis zehn Prozent empfohlen. Im Prinzip so, wie auch in Deutschland. Wie in Spanien üblich wird auf Fuerteventura im Vergleich zu Deutschland im Regelfall etwas später gegessen. Eine gängige Uhrzeit für das Mittagessen ist zwischen 13 und 15 Uhr, für das Abendessen sollte eine Zeitspanne von 20 bis 22:30 Uhr angepeilt werden.

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